Sebastian Scheel

Direktkandidat im Bundestagswahlkreis 155

Biografie

Sebastian Scheel wurde am 7. Dezember 1975 in Wriezen geboren.
Er absolvierte in Frankfurt an der Oder das Gymnasium.

Sein Studium der Politischen Wissenschaften, Volkswirtschaft und Philosophie an der Universität in Leipzig beendete er erfolgreich mit einem Abschluss M. A. rer. pol. im Jahr 2004.

Während seines Studiums war Sebastian Scheel als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Landtagsabgeordneten im Sächsischen Landtag tätig.

Seit 2004 ist Sebastian Scheel Mitglied im Sächsischen Landtag. 2012 wurde er in der Fraktion DIE LINKE zu einem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden bestellt. Sebastian Scheel ist der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion und seit 2009 Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses im Sächsischen Landtag.

Sebastian Scheel wohnt in Radeburg und ist alleinerziehender Vater eines Sohnes.

Wahlaussagen

Gesundheitspolitik

Einen besonderen Schwerpunkt sehe ich in der Politik zur Finanzausstattung unserer Krankenhäuser. Der Mensch, als Patient und  Mitarbeiter, muss die Grundlage für die Entwicklungsentscheidungen auch im Bereich der Krankenhäuser darstellen.

Es gilt die Versorgung der Bevölkerung abzusichern und die Rahmenbedingungen in den Krankenhäusern zu gestalten, dass das Personal auf allen Ebenen Arbeitsbedingungen vorfindet, die der umfassenden Versorgung zum Wohle des Patienten dienen. Dem Ärztemangel und zu erwartenden medizinischem Fachkräftemangel gilt es mit gezielter Personalpolitik entgegenzuwirken.

Moderne Krankenhäuser können auch in Zukunft nur mit ausgebildetem Personal betrieben werden. Die Investitionen in Krankenhäusern dürfen nicht davon abhängen, welche lukrativen Operationen durchgeführt worden. Vor dieser Verantwortung darf sich der Bund nicht drücken.  

Veränderte Finanzpolitik auf Bundesebene  

Die Finanzpolitik des Bundes begründet in weiten Teilen den Gestaltungsspielraum auf Landesebene. Da ich sehr wohl weiß, an welcher Stelle der Schuh in der Landespolitik drückt, kann ich auf Ursachen, die die Bundespolitik setzt, hinweisen und deren Beseitigung einfordern. 

„Die Wohlhabenden und die Unternehmen müssen ihren Anteil zur Finanzierung des Gemeinwesens, der öffentlichen Daseinsvorsorge und der sozialen Dienste leisten.“ Dieser eine Satz aus dem Bundewahlprogram unserer Partei gibt eine Richtung an, in der auch ich Gestaltungsspielraum sehe. 

Das Ungleichgewicht in der Beteiligung der Finanzierung der Haushalte muss aufgehoben werden und es müssen neue Regelungen getroffen werden. Das ist eine sehr interessante Herausforderung sowohl auf landes- wie auf bundespolitischer Ebene, der ich mich leidenschaftlich gern stellen werde.

Sebastian Scheel - 100 % für den Osten

Personenflyer zur Bundestagswahl 2013